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Flatschacher See in Feldkirchen

Der Flatschacher See liegt nördlich von Feldkirchen in einer bewaldeten Hügellandschaft. Sein flaches Wasser, die Liegewiese und die Freizeitflächen am Ufer verbinden das Naturbad mit einem Ausflug in die nahe Tiebelstadt.

Flatschacher See Der Flatschacher See ist ein besonders idyllischer Badesee in Kärnten Foto: Markus Lenk

Weitere Gewässer der Region sind im Überblick zu Seen in Mittel- und Südkärnten eingeordnet.

Flatschacher See bei Feldkirchen: fünf Kurzfakten

  • Der See liegt wenige Minuten nördlich von Feldkirchen.
  • Seine größte Tiefe beträgt laut Stadtinformation 3,4 Meter.
  • Das öffentliche Strandbad ist mit freiem Badeeintritt beschrieben.
  • Am Ufer befinden sich eine Liegewiese, ein Spielplatz sowie Beachvolleyball- und Fußballflächen.
  • Waldwege, Kneippwanderweg und Fitnessparcours ergänzen die Aktivitäten am See.

Flaches Wasser und natürlicher Ufersaum

Mit höchstens 3,4 Metern Tiefe gehört der Flatschacher See zu den flachen Kärntner Badeseen. Die Feldkirchner Tourismusinformation nennt im Sommer Wassertemperaturen bis 27 Grad. Das Ufer ist nicht vollständig verbaut; Röhricht- und Randzonen bilden Lebensräume neben den genutzten Bereichen des Strandbads. Kärnten Werbung nennt neun Fischarten sowie Vögel und Insekten als Teil der Tierwelt am See.

Zum Badebereich gehören eine Liegewiese, ein Spielplatz und Flächen für Beachvolleyball und Fußball. Der freie Eintritt und die überschaubare Größe machen die Anlage zu einem eigenständigen Badesee nahe der Stadt. Der Maltschacher See ergänzt die Auswahl an Gewässern rund um Feldkirchen.

Waldwege und Bewegung

Markierte Wege führen durch die Wälder rund um den See. Der Kneippwanderweg verbindet Naturerlebnis und Wasseranwendungen; ein Fitnessparcours ergänzt ihn um Bewegungsstationen. Diese Angebote reichen vom kurzen Spaziergang bis zur sportlichen Runde durch das Feldkirchner Hügelland. Der regionale Überblick Wandern in Kärnten beschreibt unterschiedliche Wegformen und Landschaftsräume.

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Feldkirchen und der Bamberger Amthof

Die Stadtchronik führt Feldkirchen 1166 als Markt an, der gemeinsam mit den Burgen Prägrad und Dietrichstein an das Hochstift Bamberg verkauft wurde. Eine Urkunde von 1176 erwähnt Feldkirchen als „in foro“. 1453 erhielt der Markt das Recht auf einen Jahrmarkt und eine eigene Gerichtsbarkeit. 1521 wurden Pfarrhof und Kirche gegen die Türken befestigt; Kaiser Karl bestätigte die verbrieften Rechte des Marktes. Bei der Erstürmung 1476 blieben Amthof, Kirche und Pfarrhof unversehrt. 1535 verzichtete Bamberg in einem Vertrag mit König Ferdinand I. für 101 Jahre auf die Landeshoheit. 1759 gingen Bambergs Kärntner Besitzungen für eine Million Gulden an Österreich unter Maria Theresia; Feldkirchen wurde Provinzmarkt. 1930 erhielt es Stadtrecht.

Feldkirchen liegt zwischen den Ausläufern der Nockberge und dem Kärntner Becken. Die Chronik nennt für die Stadt außerdem den Bau der Spitalskirche zum Heiligen Geist 1465 und die Erweiterung des Krankenhauses 1468. Der Amthof wurde revitalisiert und am 2. Oktober 1993 wiedereröffnet; heute dient er als Museum und Kulturzentrum. 1874 entstand die Vereins-Sparkasse; 1888 wurde das evangelische Kinderheim eröffnet, heute das Ernst-Schwarz-Haus.

Häufige Frage zum Flatschacher See

Wann wurde der Bamberger Amthof erstmals erwähnt?

Die Feldkirchner Stadtchronik nennt 1427 als erste Erwähnung des Amthofs, damals als „Turm zu Veldtkhirchen“.