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Pirkdorfer See bei der Petzen

Am Pirkdorfer See treffen offenes Wasser, bewaldete Hänge und Reste von Feuchtland in einem südkärntnerischen Talraum zusammen. Die Umgebung verbindet Badebetrieb mit einem schützenswerten Landschaftsmosaik.

Pirkdorfer See in Feistritz ob Bleiburg Umgeben von der gesunden Natur am Pirkdorfer See kann man die Seele baumeln lassen Foto: Saskia Epler

Pirkdorfer See: vier Fakten

  • Der See liegt im Gebiet der Marktgemeinde Feistritz ob Bleiburg, zwischen den Orten Feistritz und Pirkdorf.
  • Das Landschaftsschutzgebiet umfasst Teile von Feistritz ob Bleiburg und Globasnitz.
  • Der See wird von Bergquellwasser gespeist.
  • Eine Seenmessung von 2011 nennt 3,5 Hektar Fläche und eine maximale Tiefe von 3,5 Metern.

Becken am Fuß der Petzen

Der örtliche Entwicklungsplan von 2008 verortet die Mulde zwischen Ferrakogel im Jauntal und den nördlichen Ausläufern der Petzen. Die heutige Wasserfläche entstand durch Ausbaggerung und Aufstauung eines verlandeten Weihers. Diese Umgestaltung erklärt die Kombination aus offenem Badesee und verbliebenen Feuchtstrukturen. Der damalige Plan verzeichnete an den Ufern noch einzelne Verlandungsgesellschaften, die als Reste der früheren Feuchtlandschaft im geschützten Bereich erhalten blieben.

Die Umgebung gliedert sich in verschiedene natürliche und genutzte Flächen. Zum Ferrakogel im Norden steigen bewaldete Hänge an; im Süden schließt der Plan Wald mit Biotopstrukturen ein. Auf den flacheren Seiten liegt landwirtschaftlich genutztes Land. Diese Verbindung von Wald, Biotop, Feuchtboden und Kulturland macht den Standort landschaftlich vielgestaltig.

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Badesee und Ausgangspunkt für Petzen-Ausflüge

Das offizielle Tourismusportal Südkärnten führt Camping und Glamping als Übernachtungsmöglichkeiten am See an und ordnet den Pirkdorfer See als Sommer-Badesee ein. Es stellt außerdem Natur- und Bergaktivitäten, Radfahren sowie Winter- und Schneeangebote in der Destination vor. Die Petzen bildet die alpine Ergänzung zum See. Die Gemeinde Feistritz ob Bleiburg datiert die Anlage des Baggersees ungefähr auf die Mitte der 1980er-Jahre. Zuvor lag an dieser Stelle eine Feuchtfläche.

Das örtliche Entwicklungskonzept der Gemeinde von 2025 ordnet der Petzen das Winterskigebiet und den Flow-Country-Trail als Sommersportangebot zu. Den Campingplatz am See führt es separat als touristischen Schwerpunkt. Ein Tagesausflug kann so zwischen Wasser- und Berglandschaft wechseln: zuerst der flache Talboden am See, danach die höher gelegenen Routen und Aussichtsräume am Gebirge. Die Kärntner Sommerbergbahnen geben die Länge des Flow Country Trails mit 11,5 Kilometern an; die IMBA führt ihn als einen der international ausgezeichneten Flow-Trails. So bildet das alpine Radangebot ein konkretes Gegenstück zum flachen Seeufer. Die Sommerbergbahn nennt die Bergstation außerdem als Ausgangspunkt mehrerer Wanderwege in Richtung slowenische Grenze. Ihre Beschreibung hebt die alpine Landschaft zwischen Felsen, Latschen und Almwiesen sowie den Blick über weite Teile Kärntens hervor; ein Panoramarestaurant und Einkehrhütten liegen nahe der Bergstation. Für den Vergleich mit weiteren Gewässern im Kärntner Unterland bieten sich der Gösselsdorfer See und der Klopeiner See an. Der Pirkdorfer See gehört zu diesem südkärntnerischen Wasserreich Kärnten am Fuß der Karawanken.

Häufige Fragen zum Pirkdorfer See

Welche Freizeitangebote gibt es im Seeumfeld?

Zum Freizeitangebot im Seeumfeld gehören laut Südkärnten-Tourismus ein Funpark mit BMX-Angebot und ein Seerestaurant. Diese Angebote ergänzen das Baden sowie die Camping- und Glampingunterkünfte in der Umgebung des Pirkdorfer Sees.